Der Reisepartner für das südliche Afrika!
Seit dem 01.08.2001 waren Besucher auf dieser Seit - Routen - Touren durch das südliche Afrika - Touren durch Argentinien und Chile - Links - Kontakt - Preise z.B. ab Flughafen Johannesburg , Kapstadt oder Windhoek nach
Mosambique, Swaziland, Lesotho, Botswana( Zentral Kalahari o. Okawango Delta), Namibia(Namib - Wüste) oder Süd - Afrika Touren durchs südliche Afrika
Im November von Jo´Burg über Swaziland, Süd - Mosambique und die südafrikanische Ostküste nach Durban oder von Johannesburg nach Windhoek über Magaligali -Pans (Kubu - Island) und Central Kalahari (Deseption - Valley)
Im Dezember von Durban über Lesotho, Botswana (Zentral Kalahari) und Namibia nach Windhoek- oder ab Windhoek über Gobabis (Harmans Farm), Maun (Moremi oder Chobe Nationalpark), Caprivi - Streifen, Tsodilo oder Aha Hills und Droski Caves.
Im Januar ab Windhoek nach Nord - Namibia (Kaokofeld) und Skeleton - Park.... oder von Windhoek nach Pretoria über Gobabis (Harmans - Farm), Mabuasebube- und Kalahari - Gemsbok Nationalpark (Botswana) und Kimberly.
Im Februar -von Windhoek über Fish River Canyon oder Richtersvelt National Park und die südafrikanische Westküste nach Kapstadt.
- November / Dezember ab Johannesburg über Northern Drakensberge und Krüger Nationalpark entlang der Grenze zu Zimbabwe durch Mosambique nach Zambia. Dort durch den South Luangwa National Park und den Lower Zambesi National Park nach Lusaka - mitte Dezember bis mitte Januar ab Lusaka in den südosten von Zambia, Kafue National Park, Liuwa Plain National Park und Siona Ngwezi National Park. Weiter alternativ über den Caprivi oder das Okavango Delta bis Windhoek.
Kontakt : Wolfgang Käuper Telefon : 0542/469835 Mobil : 0160/92928086 - weitere individuelle Touren nach Absprache bis April möglich
Der Reisebericht kann als reines Textdokument herunter geladen werden. Zum DOWNLOAD Entlang der afrikanischen Ostküste von Tansania nach Mosambik .Nach unserer wunderschönen Silvesterfeier in
Tiwi, wollten Siggi und ich (meine Wenigkeit: Tini) den
Versuch starten, die Küste entlang nach Mosambik zu
gelangen. Montag, 10. Januar 2000 1 Dar es Salaam 1 Ramadan (Feiertag) Ramadan geht zu Ende, Feiertag: alle Geschäfte und Botschaften in Dar es Salaam sind geschlossen. Als wir durch die Straßen fahren um diesen Zustand zu überprüfen, fährt Siggi auch noch entgegengesetzt einer Einbahnstraße. Worauf die Polizei uns anhält und 4000 Schilling Strafe fordert. Wir wollen sie nicht bezahlen und lassen uns auf eine Diskussion ein. Da wir nicht in Eile sind, packen wir unsere Gampingstühle aus und setzen uns neben unseren Geländewagen (,,G") an die Hauptstraße. Ich schreibe einige Notizen in mein Tagebuch, um Zeit zu gewinnen. Die Beamten mit Maschinengewehren sind ein wenig verunsichert über diese Situation. Sie rufen uns immer wieder zu einem Gespräch. Jetzt beginnt bereits die Preisverhandlung. Ein Zeichen dafür, dass die Jungs von der Polizei uns doch nur abzocken wollen. Ich erzähle, dass wir nur ein paar Schilling haben und nur in Dar es Salaam sind wegen der deutschen Botschaft und wir im Süden Freunde treffen wollen, die uns Geld geben, weil wir tatsächlich keines mehr besitzen. Alles erfunden, aber es wirkt!!! Es dauerte einige Zeit, bis ich ihre Handbewegung zu deuten weiß und ich sage ungläubig zu Siggi ,Komm, lass uns abhauen". Was wir dann auch schleunigst machen. Da es noch fruh am Tag ist, versuchen wir, weitere Informationen über die Grenze von Mosambik zu bekommen. Das Problem dabei ist, dass es am Grenzfluss Ruvuma Gerüchten zu Folge nur kleine Einbaum-Boote gibt, um Personen zu befördern; keine Fähre, kein Ponton, keine Brücke. Unsere Hoffnung, weiter entlang der Ostküste nach Mosambik zu gelangen, sinkt. Die Informationen eines deutschen Chirurgen, der mit seiner südafrikanischen Frau in einem alten Magirus-Deutz unterwegs ist, können uns ebenfalls nicht ermutigen. Wir lernen sie auf der ,Silver Sand Campsite" kennen. Er berichtet uns, dass am Ruvuma River kein Ubergang möglich ist. Wir erfahren durch ihn, dass zwei Deutsche, die verrückt genug waren, versucht haben, sich ein Floß zu bauen, um die Grenze zu passieren, jedoch dabei gescheitert sind. Aber wer baut sich schon ein Floß, um sein Fahrzeug zu versenken. Wir jedenfalls nicht! So diskutieren wir über Alternativen. Es gibt die Möglichkeit, das Fahrzeug von Lindi oder Matwara in Tansania nach Mocimboa de Praia in Mosambik zu verschiffen. Da kommt dann wieder die finanzielle Seite zum Tragen. Wir entscheiden uns, die Küste von Tansania runter zu fahren, mit der winzigen Chance, doch eine Möglichkeit zu finden. Ansonsten müssten wir die südliche tansanische Grenze entlang über Newala, Masasi, Tunduru durch Ruvuma-Land-Distrikt bis Malawi fahren. Dieser Umweg würde uns eine Menge Zeit und Kilometer kosten. Dienstag, 11. Januar 2000IRufiji Fluss/Campen im Urwald Es ist heiß, ca. 380 C und wir stehen im Stau, als wir Dar es Salaam verlassen wollen. Es dauert einige Zeit und dann fahren wir durch ein Industriegebiet. Das heißt, Holzverschläge von Fahrradflickern, Polsterverkäufer und Strände an denen Baumaterialien verkauft werden, welche wir als Europäer mit Bohnenstangen verwechseln würden. Je weiter wir uns von der Stadt entfernen, desto weniger Buden sieht man, bis nur noch Buschland an uns vorbei rauscht. Bis Kibiti ist gutes Vorankommen. Dann fahren wir den linken Abzweig nach Ndundu. Erstlassiger Asphalt. In Ndundu warten wir am Rufiji Fluss auf die Fähre, die gerade anlegt. Doch der zweite LKW mit aufgesatteltem Container schafft es nicht von der Fähre zu fahren, die nur am unbefestigten Flußufer anliegt. Erst nach vier Versuchen und tätiger Hilfe der Zuschauer klappt es dann doch noch. Nach dem wir den Rufiji River überquert haben, fahren wir durch schier unendich weites Sumpfgebiet. Solange es hell ist, sieht man die Menschen von der Feldarbeit heimkommen. Man erkennt die Bauern an ihrem Werkzeug: an der Hacke, welche sie auf dem Kopf tragen. Spätestens dann fragt man sich, wie sie in dem Sumpf den Acker bestellen. Doch viel wichtiger erscheint uns jetzt die Frage, wo wir nächtigen werden. Denn im Dunkeln hat sich der Sumpf zum Urwald gemausert. Der Urwald ist so dicht und undurchdringlich. dass es unmöglich ist, die Piste zu verlassen. Wir finden dann doch noch ein Plätzchen. Es ist ein kleines Kiesloch direkt an der Piste. Wahrscheinlich dient es dazu, Material für den Straßenbau herbei zu schaffen. Die Nacht ist brütend heiß. Wir machen uns die Mühe. in dieser Hitze und Dunkelheit mühselig mit Taschenlampen. Holz für das Lagerfeuer zu suchen. Schweißgebaoet sitzen wir dann vor dem Holzhaufen. Wir zünden ihn aber nicht mehr an, da es zu heiß ist. Wir lauschen nur noch der Geräuschkulisse des Urwaldes: Grillen, Frösche, Affen, deren Geschrei gelegentlich durch einen vorbei donnernden LKW unterbrochen wird, bis man einschläft. Mittwoch, 12. Januar 2000 1 Kilwa Kivinje 1 Masoko Es geht weiter durch wunderschönen Urwald, vorbei an Mangohainen mit Palmen und Baobabs. Dieses Land ist traumhaft schön! Nur die Piste ist die Hölle und nur zur Trokkenzeit befahrbar. Zu dieser Jahreszeit sind die Mangos reif. Darum ist unter jedem dieser prachtvollen, Schatten spendenden Bäume, ein kleiner temporärer VerKaufs-stand notdürftig hergerichtet, an dem einneimische Familien die heruntergefallenen Mangos in kleinen aus Palmblätter geflochtenen Körbchen an vorbei kommende LKW-Fahrer verkaufen. In Kilwa Mosoko fahren wir an den Strand, weil wir im Hafen erfahren haben, dass wir dort campieren können. Es ist ein weißer Sandstrand mit spielenden, unbekleideten, schwarzen Kindern, die im türkisfarbenem Meer baden. Mit Fischern, die heimkehren und die große Fische im Sand enthäuten und den Frauen, immer in leuchtend bunte Tücher gewickelt, mit einer Plastikschüssel auf dem Kopf, um darin den Fang ins Dorf zu tragen. Wir gehen auch unserem Alltag nach. Das heißt, Breonmaterialien für das Lagerfeuer suchen, welches hier aus Strandgut und Kokosnussfasern besteht. Als es dunkel geworden ist, sind auch die letzten Zuschauer, die die nicht alltägliche Attraktion Touristen' bestaunt haben, nach Hause gegangen. Nur ein Einheimischer, der uns nicht von der Seite weicht, sitzt stumm mit uns am Lagerfeuer. Unser Abendessen reicht auch für drei Leute. Doch der junge Mann bleibt weiterhin am Lager sitzen, selbst als wir uns in unser Dachzelt verkriechen. Am nächsten Morgen sitzt er immer noch da, und beobachtet uns stumm. Doch wir verlassen ihn und den schönen Strand. Donnerstag, 13. Januar 2000 1 Kilwa bis Lindi /(230 Km) Es geht weiter auf der wunderschönen Hölienpiste. Die Schlaglöcher sind zeitweise so groß, dass wir uns mit dem G darin verstecken könnten. Ich bin müde, es ist heiß, ca. 370 ~ und bewölkt. Wir kommen nur mühsam ca. 230 km weit. 20 km vor Lindi machen wir am Strand Rast und beschließen, zu campieren. Der Platz ist traumhaft schön. Nur ein paar Fischer sind da, die uns frisch gebratenen Fisch verkaufen. Mangrovenwald mit unzähligen Wasservögeln zur einen Seite und unendlich weiter Strand mit Palmen für uns allein auf der anderen Seite. Ich laufe am Strand entlang in der untergehenden Sonne und sammle faustgroße Tiger-Maurie-Muscheln, die ich vorher nur in Souvenirläden gesehen habe. Wir genießen unser Robinson-CrusoeDasein. Nur Freitag ist hier eine Frau Freitag, 14. Januar 2000 1 Lindi 1 Matwara 1 Kilambo Wir essen in Matwara zu Mittag: ,,Omelett gefüllt mit Pommes'. Lecker Beim Essen spekulieren wir über den Grenzfluss. In uns breitet sich eine Ungeduld aus. Wir wollen direkt zum Ruvumu River fahren, um zu sehen, wie die Lage ist. Zuvor hat uns ein Polizist versichert, dass es keine Fähre, kein Ponton, Keine Chance gibt, mit dem Fahrzeug nach Mosambik zu kommen. Er amüsiert sich über unsere Frage und wendet sich kopfschüttelnd wieder seiner Arbeit zu. Nach ca. 100 km stadtauswärts, eröffnet sich uns der Blick auf den Ruvumu River, der hier etwa 300 m breit ist. Im Fluss sind kleine Inseln zu sehen. Auf der gegenüber liegenden Seite ist Mosambik, so nah und doch unerreichbar. Siggi watet mit Einheimischen durch das seichte Flusswasser zu einer dieser Inseln, um Infos zu holen. In der Zwischenzeit beobachte ich, wie Flusspferde im Fluss baden und an mir gemächlich zwei Krokos (Krokodile) vorbei schwimmen. Nun, was soll ich sagen: ,,Siggi lebt!" Ein Junge glaubt, uns helfen zu können und weist uns den Weg, quer Feld ein durch Zuckerrohrfelder zu einem Dorf. Dort warten wir auf den Dorfältesten, der uns vielleicht weiter helfen kann. Mit uns wartet auch das ganze Dorf. Mehr als zwanzig Dorfbewohner stehen um uns herum. Und da es bereits dunkel geworden ist, kann man nicht einmal die Gesichter sehen. Nach gebührender Zeit erscheint dann auch der Dorfälteste, Ismael Mohammed. Wir erzählen ihm von unserem Plan, mit dem G über den Fluß zu kommen. Wir phantasieren gemeinsam, ein Floß zu bauen und versuchen abzuschätzen, wie sich darauf ein 3-Tonnen-Fahrzeug macht. Unsere Idee ist es, zwei Dhauen nebeneinander zu binden und mit einer Plattform zu versehen. Doch alles wirft neue Fragen auf: Woher nehmen wir die Dhauen? Es gibt nur wenige Fischer die eine Dhau besitzen. Kann die Konstruktion den Wagen tragen? Wie bekommen wir das Fahrzeug auf das Boot? Was machen wir mit dem Mast auf dem Boot? Nach langem Hin und Her, meint lsmael, wenn wir nicht in Eile sind, macht er es möglich, zwei Dhauen zu besorgen. Obwohl lsmael einen kompetenten Eindruck macht, halten wir unser gesamtes Vorhaben noch für sehr fraglich. Wir verabreden uns für den nächsten Morgen in Kilambo an der migration. Dort möchte lsmael erstmal klären, ob die Polizei und der Zoll unsere Ausreise mit dem Fahrzeug erlauben. Für den Abend beschließen wir dann, zum Ruvala Camp zu fahren. Ich las von diesem Camp in einem Reiseführer. Die 35 km von Kilambo nach Msibati, hatten wir unterschätzt. Und als wir dann noch weitere 5 km durch eine Palmenallee fahren, ist es bereits 11 Uhr! Samstag, 15. Januar 2000 1 Kilambo 1 Ruvala Camp Wie verabredet, treffen wir uns am Morgen mit
lsmael an der Immigration. Formalitäten kein Problem,
lsmael verlangt drei Tage, um alle organisatorischen
Dinge zu erledigen. Darauf geben wir uns die Hand, wie
nach einem altertümlichen Geschäftsabschluss. Dann soll
es los gehen. Wir machen uns auf zu unserem Basiscamp
Ruvala. Jetzt ist Warten angesagt. Und das tun wir an
einem Strand, der für uns alleine ist. Bei unserem
belgischen CampBesitzer schnorren wir Diesel, da es nur
in Matwara Diesel zu kaufen gibt. Matwara ist zu weit
entfernt zum Tanken und unser restlicher Diesel zu wenig,
um bis Pemba in Mosambik zu kommen. Wir wissen nicht, wo
in Mosambik die erste Möglichkeit zum Tanken ist. 20
Liter bekommen wir. Damit kämen wir mit dem Rest im Tank
ca. 300 km weit. Am Abend essen wir mit dem Belgier und
dem Camp-Besitzer zu Abend. Gemeinsam diskutieren wir
über den Preis, den wir mit lsmael noch aushandeln
müssen. Der Vorteil ist, er lebt seit ca. drei Jahren in
Ruvala. Seine Frau ist aus Zaire und mit den
Gepflogenheiten des Landes vertraut. Sie haben eine
Vorstellung über das Preis-LeistungsVerhältnis der
Löhne. Wir erfahren, dass in Dar eine Dhau für 80.000,-
Schilling (ca. 100 US Dollar) einen Monat lang gemietet
wurde. Die erforderlichen Arbeiter hatten pro Tag 6.000,-
Schilling erhalten. Wir erwägen für unser Vorhaben ein
Limit von 60 US Dollar. Dann werden wir noch vorsorglich
in die lokalen Wir brechen früh am Morgen auf nach Kilambo. Auf
dem Weg dorthin, lassen wir in Msimbati das Carnet de
Passage' stempeln. Wir sind aufgeregt und auf dem Weg
dorthin wird ständig das ,,Wenn und ,Aber' unserer
Unternehmung heiß diskutiert. Am Customer Office
erhalten wir einen Brief für die Immigration. Hier nimmt
jeder seinen Job ernst. Denn wir werden beim Verlassen
des Dorfes von einem Beamten auf einem Moped angehalten,
der überprüft, ob wir den Behördengang auch
eingehalten haben. In Kilambo führt unser Weg dann auch
zur Immigration. Wir wissen nicht, was uns am Ufer
erwarten wird, lassen aber trotzdem unsere Pässe
ausstempeln. Auch lassen wir uns von dem eingeweihten
Beamten versichern, dass wir im schlimmsten Fall, von ihm
ein neues Visa bekommen. Er schüttelt uns die Hand und
wünscht uns viel Glück. Wir fahren zum nahe gelegenen
Ufer. Die Stunde der Wahrheit oder wie wir immer sagen:
,,AWG". Wir stehen am Flussufer und das Unmögliche
ist plötzlich möglich. Zwei Dhauen, je 6 m lang und 2 m
breit, wurden längs mit einem dicken Tau und zwei
Holzstangen verzurrt. Als Plattform wurden Hölzer
angereiht, die mit den uns bekannten Bohnenstangen
vergleichbar sind. Die Rampe besteht aus demselben
Material. Nun stehen wir da mit offenem Mund vor Staunen.
Haben wir wirklich den Mumm, auf die Boote zu fahren, mit
der Gefahr, dass die beiden Boote auseinander treiben,
die Rampe ohne erkennbare Befestigung weg rutscht, die
Plattform unter dem Gewicht einbricht oder vielleicht die
Konstruktion schon beim Verladen versinkt? So wie Siggi
und ich, diskutieren auch die Einheimischen. Denn
mittlerweile hat sich das ganze Dorf versammelt und es
herrscht Volksfest-Stimmung. Jetzt ist die Zeit reif, um
die Preisverhandlung zu starten. Traditionell können
Preisverhandlungen sehr langwierig sein, wobei man die
geforderte Summe auf 14 runter drückt und nach zwei
weiteren Geboten sich auf die Hälfte oder 34 der Summe
einigt. Wir erzielen nach angemessener Zeit unser Limit
von 60 US Dollar. Siggi und ich sehen uns in die Augen:
Das ist für uns das Zeichen der Zustimmung. Also, Hand
drauf und los gehts. Ich lotse den Fahrer auf die schmale
Rampe; bestehend aus jeweils vier zusammen geschnürten
Bohnenstangen. breit genug für je einen Reifen. Als das
Auto ausgerichtet, mit den Vorderrädern auf den Rampen
steht, schalten wir Allrad und die Untersetzung ein, um
dann mit Schwung von der Seite direkt hinter den Mast zu
fahren, Als die Vorderreifen auf das zweite Boot rollen,
krachen die Bohnenstangen wie erwartet ein. Die
Vorderreifen im Hohlraum des Bootes zu wissen, versetzt
mich doch in Panik. Wir stabilisieren die Stangen an
dieser Stelle mit einem Brett. Donnerstag, 20. Januar 2000 1 Mocimboa da Praia In Mocimboa da Praia essen wir zum Frühstück einen Teller Sampis für ca. 2 DM. Wir erfahren von einem deutsch sprechenden Einheimischen, dass die Straße nach Pemba schlecht ist. Wenn ein Einheimischer von einer schlechten Piste spricht, sollte man sich auf Einiges gefasst machen. Seine Informationen bestätigen sich; so erreichen wir Pemba heute nicht mehr. Freitag, 21. Januar 2000 1 Pemba Gegen Mittag erreichen wir Pemba. Obwohl die Spuren des vergangenen Krieges zu sehen sind, ist alles, was man zum Leben braucht, zu haben. Das ist in Nordmosambik nicht immer so. Im ,Pemba Take away" schlürfen wir eine Cola. Der Besitzer soll ein Deutscher sein, lässt sich aber nicht blicken. Wir bekommen ein paar Tipps von einer dort lebenden Südafrikanerin. Wir erfahren von dem einzigen Campingplatz in Pemba und machen uns auf den Weg dorthin. Der Weg führt entlang der Küste, vorbei am kleinen Nautilus Hotel bis zum Campingplatz. Die Farben machen mich ganz jeck: Türkisblaues Meer, weißer Sand, grüne Kokospalmen, wolkenloser Himmel. Wir finden ein kleines Plätzchen im Schatten eines Cashwabaums und gehen erst mal Baden am schönsten Strand, den ich je gesehen habe. Doch eine Abkühlung ist es nicht. Die Wassertemperatur entspricht eher der Körpertemperatur. Und die Nacht bietet auch keine Abkühlung. Nur die Morgenstunden kann man bei 29" C genießen. Nach einigen Tagen verlassen wir Pemba und das ,,Caba Del Gado Distrikt" und fahren die 106" Richtung Nimialo, biegen dann ab nach Nambula, ins Landesinnere Richtung Malawi. Preise für das südliche Afrika
E-Mail: siggitours@hotmail.com Tel: +49-(0)179-5936020 oder +27-(0)82-6454891
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